Der Saisonstart verlief für den SV GutsMuths Jena eher mittelprächtig: Viele gute Leistungen, ein paar mit Verbesserungspotential und letztlich aber nur einen Auswärtspunkt aus zwei Spielen durch ein 3:4 aus Jenaer Sicht beim TV Hofheim und ein 2:5 bei FunBall Dortelweil.
Gegen Hofheim, die mit Mareike Kelch (ehemals Bittner) und Louisa Marbourger das beste Damenduo der letzten Saison aufbieten können, waren die Gegnerinnen im Damendoppel, Dameineinzel und auch Mixed leider am Ende etwas zu stark, obwohl es in vielen Sätzen durchaus sehr eng zuging und das Mixed der Otto-Geschwister sogar in den Entscheidungssatz durfte. Dafür konnten im Herreneinzel Lennart Notni und Camilo Borst ebenfalls ihrer Favoritenrolle gerecht werden und diese beiden Siege einfahren.
„Das war eine der wenigen Begegnungen wo es in eigentlich jedem Spiel – außer den beiden Herrendoppeln – durchaus einen recht klaren Favoriten gab, die jeweils auch die Spiele gewinnen konnten“ meint Lennart Notni. Durch den Erfolg im ersten Herrendoppel und die Niederlage im zweiten Herrendoppel stand letztlich eben ein 3:4 und somit ein Punkt zu Buche. Ebenfalls einer, im Optimalfall zwei Punkte waren auch gegen Dortelweil das Ziel.
Allerdings konnten letztlich nur zwei Spiele – das Damendoppel von Marie und Charlotte, sowie das zweite Herrendoppel von Flo und Emanuel gewonnen werden. Besonders bitter aus Jenaer Sicht ist, dass Dortelweil sonntags mit Ex-Profi Kai Schäfer auflief und somit das zweite Herreneinzel, in welchem die Jenaer unter normalen Umständen der klare Favorit gewesen wären, zu einer Mammutaufgabe wurde. Auch der Neuzugang aus Frankreich an Nummer 1 erwies sich, als eine Nummer zu groß, sodass trotz ansprechenden Leistungen eben kein Punkt für die Tabelle mitgenommen werden konnte.
„Das ist wirklich etwas bitter – wenn Dortelweil sonntags so aufstellt, wie am Tag zuvor gegen Leipzig, bin ich ziemlich sicher, dass wir einen Punkt holen. Allerdings gab es auf dem Feld auch viele positive Individualleistungen und insbesondere die Atmosphäre im Team war sehr positiv und es war ein gutes Miteinander in der neuen Teamkonstellation“ fasst Florian Otto zusammen.
Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr – insbesondere auf die ersten beiden Heimspiele am 10. Und 11. Oktober gegen Remagen (Samstag 17 Uhr) und Bischmisheim (Sonntag 13:30 Uhr).
Lennart Notni


