GutsMuths 3 – Thüringenliga 2025/2026
Nach dem letztjährigen Abstieg und einigen Abgängen ging es für die dritte Mannschaft in eine schwierige Saison mit dem Ziel die Klasse zu halten. Die Hinrunde war geprägt von eklatantem Damenmangel, den man aber glücklicherweise sportlich meist kompensieren konnte. Erwähnenswert ist hierbei sicherlich das Debut von Max aus der Jugend, der mit seinem ersten Einsatz im Doppel gleich den entscheidenden Punkt zum Erfolg gegen Unterpörlitz beitrug.
So fand man sich am Ende der Hinrunde dann doch relativ weit oben in der Tabelle wieder, jedoch noch nicht mit beruhigendem Abstand zur Abstiegszone. Zur Rückrunde wurde die Vereinsrangliste deutlich aufgestockt. Die Neuzugänge und frisch spielberechtigten Jungstars sollten dafür sorgen, dass zukünftig vollständig angetreten werden konnte. Nach ihren Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U13, kamen Anneliese, Hannes und Leo
zu ihren ersten Einsätzen bei den Erwachsenen. Dabei ging es aber nicht nur darum, Erfahrung zu sammeln und personelle Löcher zu stopfen, sondern vor allem um die Verstärkung des Teams. Mitinsgesamt neun Siegen in dreizehn Spielen bewiesen die drei, dass sie trotz des jungen Alters spielerisch bereits in der Thüringenliga angekommen sind. Gleichzeitig gaben sich die Stammspieler auch fast keine Blöße, während die Konkurrenz ein wenig schwächelte.
Deswegen stand am Ende der Saison ein unerwarteter zweiter Platz zu Buche. Nachdem Meister Gera 2 auf das Aufstiegsrecht verzichtete, entschied man sich schließlich dafür mit GutsMuths 3 erneut in die Oberliga zu gehen. Für Mannschaftsleiter Sebastian ist hier der Klassenerhalt das Ziel: „Dass sich die bisherigen Aufsteiger aus der Thüringenliga nie etablieren konnten zeigt, dass die Oberliga eine ganz andere Hausnummer ist. Wir haben nun aber ein stärkeres
Team und mehr Erfahrung als vor zwei Jahren und können an einigen Spieltagen auch auf Unterstützung aus der Jugend zurückgreifen. Natürlich wird es schwer, aber wir wollen diesmal unbedingt die Klasse halten.“
Sebastian Faßbender


