Der SV GutsMuths Jena verpasst mit zwei knappen Niederlagen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Nach dem 3:4 gegen den TV Hofheim und 2:5 gegen die SG Schorndorf stehen die Jenaer nach wie vor auf dem drittletzten Tabellenplatz und damit auf dem letzten rettenden Nicht-Abstiegsplatz. „Es ist noch kein Desaster, aber zumindest einen Punkt mehr hätten wir schon gerne mitgenommen, zumal wir eigentlich viele sehr ordentliche Spiele gezeigt haben“ meint Lennart Notni.
„Es bleibt aktuell dabei, dass wir kaum mal ein Spiel gewinnen, wo der Gegner der Favorit ist, obwohl wir häufig sehr lange knapp dran sind, aber umgedreht passiert es uns doch das ein oder andere Mal zu häufig ein Spiel anzugeben, bei dem die Siegchancen auf dem Papier eher bei 60:40 für uns liegen.“ ergänzt Johann Höflitz, der dieses Wochenende nach einer Erkältung noch leicht angeschlagen auflief. Doch die nächste Chance lässt nicht lange auf sich warten. Schon am 7. und 8. März warten die beiden letzen Heimspiele der Saison gegen Dortelweil und Marktheidenfeld.
Die Jenaer rechnen sich in beiden Partien Chanen aus Punkte mitzunehmen, wobei dem Spiel gegen Marktheidenfeld besondere Relevanz zukommt, da diese nur einen Platz vor dem SV GutsMuths platziert sind. Die gewohnten Startzeiten mussten hierbei leicht geändert werden: Am Samstag (7. März) startet die Begegnung um 18 Uhr, sonntags um 14:30. Wer allerdings zu früh in die Halle kommt, kann sich gewiss damit trösten, die Regionalliga-Mannschaft bei ihren letzen Heimspielen zu unterstützen.
Lennart Notni

